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Ausstellung Spezial EINE SINNLICHE KLANGINSTALLATION DES LAUSCHENS (1)

Do., 21. Mai

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Kunstfreiraum Stachel

HANS TSCHIRITSCH ist ein außergewöhnlicher Künstler, der sich nie in Schubladen einordnen lässt – ein Erfinder im besten Sinne, dessen Werk von Neugier, Spiel-trieb und einem tiefen Gespür für die poetische Kraft der Musik geprägt ist.

Ausstellung Spezial  EINE SINNLICHE KLANGINSTALLATION DES LAUSCHENS (1)
Ausstellung Spezial  EINE SINNLICHE KLANGINSTALLATION DES LAUSCHENS (1)

Zeit & Ort

21. Mai 2026, 14:00 – 18:00

Kunstfreiraum Stachel, Bahnstraße 13, 3040 Neulengbach, Österreich

Über die Veranstaltung

Am 30. April 2026 um 17 Uhr öffnete die Künstlergruppe Stachel  mit der Installation „Wassertropfen des Seins“ und zwei „Mikrotonale Klaviere“ des Komponisten, Instrumentenerfinders und Musikers HANS TSCHIRITSCH ihren Kunstfreiraum in Neulengbach für das Jahr 2026.

Der Wassertropfen fungiert dabei nicht als dekoratives Motiv, sondern als kondensierte Metapher für die Existenz des Wassers. In ihnen verdichtet sich das Paradoxon des Seins: Er ist zugleich abgeschlossen und offen, flüchtig und präzise geformt, individuell und Teil eines größeren Kreislaufs. Der Wassertropfen entsteht nicht ausschließlich durch Gestaltung, sondern durch Bedingungen: Schwerkraft, Oberflächenspannung, Zeit.

 

Die mikrotonalen Klaviere von Hans Tschiritsch sind weniger  klassische Instrumente, vielmehr sind sie ein künstlerisches Forschungsfeld. Es stellt die Grundannahmen unseres Hörens infrage – insbesondere das fest etablierte System der westlichen Tonalität. Sie sind keine Instrument, die „richtig“ gespielt werden wollen, sondern stellen die Frage: Was hören wir – und was hören wir nicht, weil wir es nie gelernt haben zu hören?

 

Die Arbeiten von HANS TSCHIRITSCH lassen sich im Licht der Gaia-Hypothese als sinnliche Modelle eines offenen Systems verstehen. Die „Wassertropfen des Seins“ zeigen: Form ist nicht stabil, sondern entsteht durch ständigen Austausch mit der Umgebung. Die mikrotonalen Klaviere zeigen: Ordnung ist kein fixes System, sondern ein fein abgestimmtes Zusammenspiel vieler Beziehungen. Beides macht erfahrbar, dass Gleichgewicht – wie bei der Erde – kein Zustand ist, sondern ein dynamischer Prozess. Wir leben nicht außerhalb eines Systems, sondern sind Teil eines sich ständig regulierenden Ganzen.

 

Die Installation ist noch bis 4. Juni 2026 jeden Donnerstag ab 14 Uhr und gegen Voranmeldung unter office@stachel.art zu erleben.

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KONTAKT

Künstlergruppe Stachel©

ZVR Nr: 1027670685

office@stachel.art

ÖFFNUNGSZEITEN

30. April bis 29. Oktober 2026

jeden Donnerstag 14 bis 18 Uhr

bei jeder Kunstintervention und Open Space,sowie gegen Voranmeldung

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